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Was ist NLP?


Was ist NLP? – Neuro Linguistisches Programmieren

Was ist NLP? – Der Ursprung

Was ist NLP? – Heute

Was ist NLP? – Die Kommunikation

Um Ihnen eine kurzen Einblick in den Werkzeugkasten des NLP zu geben, finden Sie folgend eine Auswahl von grundlegenden NLP-Werkzeugen und Techniken:

Was ist NLP? – Rapport

Was ist NLP? – Ankern

Was ist NLP? – Meta-Modell der Sprache

Was ist NLP? – Submodalitäten

Was ist NLP? – Logische Ebenen

Was ist NLP? – Milton-Modell

Was ist NLP? – Refraiming

Was ist NLP? – Modelling

Was ist NLP? – Für wen?

Was ist NLP? – Anwendungsgebiete

Was ist NLP? – Neuro Linguistisches Programmieren
N euro L inguistisches P rogrammieren steht für eine Wissenschaft, die in den 70er Jahren entwickelt wurde und die Erkenntnisse der Neuropsychologie, Psychologie, Sprachwissenschaften und der modernen Systemtheorie miteinander vereint. Hierbei geht es um effektive und bereichernde Kommunikation, um Lernen, Veränderung sowie die menschlichen Kernprozesse, sich selbst und seine Umwelt wahrzunehmen, die Informationen zu verarbeiten und auf Grundlage dessen erfolgreich zu handeln.

Jeder ist anders. Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie sich selbst, ihre Mitmenschen, ihre Beziehungen, bestimmte Situationen und das Leben allgemein erleben.
Ein und dieselbe Situation kann als zusagend und vorteilhaft oder aber als belastend und ermüdend wahrgenommen werden. Das ist abhängig von der eigenen Wahrnehmung zu einem bestimmten Zeitpunkt, wie wir selbst uns und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, fühlen und bewerten.

NLP bietet sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen einen Werkzeugkasten mit Möglichkeiten und Ansätzen für effektive Kommunikation sowie variable Zugänge zu gewünschten Veränderungsprozessen.

Was ist NLP? – Der Ursprung

Den Ursprung des Neuro Linguistischen Programmierens leisten in den 70er Jahren die amerikanischen Wissenschaftler Richard Bandler und John Grinder. Bandler kam aus dem Bereich der Mathematik und Psychologie, Grinder beschäftigte sich mit der Linguistik.
Bandler und Grinder beschäftigten sich umfassend mit der Fragestellung: „Was ist der entscheidende Unterschied zwischen demjenigen, der nur kompetent ist, und jenem, der im gleichen Bereich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt?“ Dazu wählten sie die drei erfolgreichen Psychotherapeuten Milton Erickson (Hypnotherapie), Fritz Perls (Gestalttherapie) und Virginia Satir (Familientherapie) und beobachteten ihre Arbeit, ihr Verhalten und ihre mentalen Prozesse.
Trotz der Unterschiede dieser Therapeuten konnten Bandler und Grinder Gemeinsamkeiten in den Mustern der Arbeiten finden, von denen sie Regeln ableiteten und in der Folge Modelle entwickelten. Diese Modelle setzten sie selbst in die Praxis um und überzeugten damit, dass sie ähnliche Erfolge erzielen konnten wie die drei Therapeuten. Sie nannten ihre Methode: Neuro Linguistisches Programmieren.

Was ist NLP? – Heute

Seit Beginn der 70er Jahre wurden und werden die „Bausteine“ des NLP systematisch weiterentwickelt, angewendet und gelehrt. Heute wird NLP den Kognitions- und Verhaltenswissenschaften zugeordnet und befasst sich umfänglich mit der menschlichen Subjektivität. Durch die Integration und Weiterentwicklung von Modellen menschlicher Wahrnehmung ist eine ziel- und lösungsorientierte Methodensammlung des NLP entstanden.

Was ist NLP? – Die Kommunikation

Einer der Grundsätze des NLP lautet, dass wir nicht nicht kommunizieren. Wir kommunizieren zum einen durch Sprache und auch durch unsere Mimik, Gesten und die Tonalität unserer Aussage. Welche Botschaft senden wir wie raus und was versteht mein Gegenüber tatsächlich? Versteht er nicht meine Botschaft, wie erkennen wir dann die entsprechenden Hinweise und wie können wir diese berücksichtigen? NLP bietet hier eine Vielzahl an praktisch einsetzbaren Werkzeugen.

Um Ihnen eine kurzen Einblick in den Werkzeugkasten des NLP zu geben, finden Sie folgend eine Auswahl von grundlegenden NLP-Werkzeugen und Techniken:

Was ist NLP? – Rapport

Rapport (frz.) stammt ursprünglich aus der Hypnose, der eine vertrauensvolle, verbindende Beziehung kennzeichnet, in dem die miteinander kommunizierenden Personen in Resonanz zueinander stehen. Im NLP ist Rapport eines der zentralen Konzepte und Grundlage für Interventionen und kommunikative Prozesse mit der Behauptung, dass für erfolgreiche Kommunikation zunächst Vertrauen benötigt wird. Ohne eine stabile und vertrauensvolle Beziehung sind weder erfolgreiche Beratung, Mitarbeitergespräche, Verhandlungen, Veränderungsarbeit noch sinnvolle Pädagogik möglich. Oft sprechen wir auch von:

  • „die Chemie stimmt“,
  • „auf einer Wellenlänge sein“ oder
  • „einen guten Draht haben“.

Was ist NLP? – Ankern

Unter einem Anker versteht man einen Auslösemechanismus für Gefühlszustände. Ein neutraler Reiz wird durch wiederholte Assoziation mit einem Gefühlszustand verbunden, so dass er schließlich reflexartig den Gefühlszustand auslöst. Diese Technik stellt die praktische Umsetzung der klassischen Konditionierung dar und geht zurück auf die Arbeiten von Iwan Pawlow (Hunde-Experiment). Natürliche Anker entstehen unwillkürlich ständig – oft mit negativen Konsequenzen. Im NLP wird diese Fähigkeit bewusst für positive Veränderungen genutzt.

Was ist NLP? – Meta-Modell der Sprache

Die Bedeutung von Mitteilungen wird oft durch Verzerrung, Tilgung und Generalisierung vernebelt. Es kommt nicht genau das an, was gemeint ist (Tiefenstruktur) und Missverständnisse entstehen.
Das Meta-Modell des NLP ist eine Methode, mit der Sprachmuster identifiziert werden, um den Unterschied zwischen Tiefenstruktur und Oberfläche zu erkennen, um dann mit Fragen Bedeutungen, Assoziationen und Erfahrungen an die Oberfläche zu bringen.

Das Meta-Modell der Sprache geht auf den Sprachphilosoph Alfred Graf Korzybski zurück. Er prägte den Satz: “Die Sprache ist eine Landkarte von der Wirklichkeit”. Daraus wird der NLP-Ansatz deutlich, dass ein Wort nicht mit dem identisch ist, was es bezeichnet. Ein Wort bezeichnet vielmehr ein Gesamt Modell aus Sinneseindrücken, Erfahrungen und Deutungen.

Was ist NLP? – Submodalitäten

Der Begriff Submodalitäten steht für die kleinsten Bausteine unserer Wahrnehmung und Erinnerung – denn wir haben nicht einfach nur ein inneres Bild oder ein Gefühl, sondern auch feine Unterschiede innerhalb der einzelnen Sinneswahrnehmungen. Ob schwarz oder bunt, laut oder leise, nah oder fern, deutlich oder undeutlich. Jeder sinnliche Eindruck setzt sich aus vielen Details zusammen. Diese spezifischen Merkmale einer Erinnerung sind die Submodalitäten.

Was ist NLP? – Logische Ebenen

Das Modell der logischen Ebenen beschreibt die “Ebenen der Veränderung”. Es liefert Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo z.B. ein Problem, ein Ziel oder die Aufgabe angesiedelt ist. Die Veränderungsarbeit setzt dann i.d.R. auf der nächsten höheren Ebene an. Die logischen Ebenen sind hierarchisch gegliederte Ebenen des Denkens, die sich wechselseitig beeinflussen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte / Glaube / Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität.

Was ist NLP? – Milton-Modell

Das Milton-Modell ist ein Modell tranceauslösender Sprachmuster, das Bandler und Grinder aus der Analyse des Sprachverhaltens Milton Ericksons entwickelten. Das Milton-Modell ist in gewisser Weise die Umkehrung des Meta-Modells: Während das Meta-Modell Aussagen klarer macht, zeigt das Milton-Modell, wie Aussagen auf eine bestimmt, absichtsvolle Art und Weise vage gemacht werden, um jeglichen Widerstand beim Zuhörer zu umgehen und um weitest möglichen Spielraum für die Bedeutungszuordnung des Zuhörers zu zulassen.

Beim Meta-Modell werden soviel konkrete Informationen wie möglich gesammelt, beim Milton-Modell werden soviel konkrete Informationen wie möglich ausgelassen, damit das Unterbewusste des Hörers die „Informationslücken“ mit eigenen Inhalten füllen kann.

Was ist NLP? – Refraiming

Das Refraiming ist eine auf den ersten Blick recht einfache NLP-Technik, um neue Sichtweisen auf eine Situation und somit neue Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Dabei findet eine Fokusverschiebung statt, indem entweder der Inhalt neu bewertet oder der Kontext ausgetauscht wird. Der Fokus wird weg von der negativen Bewertung auf die Ressourcen oder dahinterliegenden positiven Absichten gelenkt.

Was ist NLP? – Modelling

Modelling ist Anfang und Ursprung des NLP. Alles begann damit, dass Bandler und Grinder anfingen Fritz Perls, Virginia Satir, Milton Erickson, sich gegenseitig und jedes erfolgreiche Verhalten zu modellieren. Das Modelling ist für Menschen die ursprünglichste und einfachste Weise, möglichst schnell und effektiv zu lernen – und dies bereits von Kindesbeinen an. Das Prinzip ist: such dir ein Modell und tue einfach so, als ob Du alles was Dein Modell kann, auch kannst.

Was ist NLP? – Für wen?

Im jetzigen Zeitalter der Globalisierung und des Internets gewinnt die gelungene Kommunikation und der effiziente Ressourceneinsatz immer mehr an Bedeutung. Jedem, dem wirkungsvolle Kommunikation sowie die persönliche Weiterentwicklung wichtig sind, bietet NLP neue grundlegende Möglichkeiten, gewünschte Entwicklungen oder Veränderungen herbeizuführen. Da NLP praktisch für jeden erlernbar ist, ergibt sich eine Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten im persönlichen und professionellen Bereich.

Was ist NLP? – Anwendungsgebiete

Längst den Kinderschuhen entwachsen, ist NLP heute über die wissenschaftlichen Aussagen hinaus praxisorientiert und anwendbar. Heute gehören die Techniken und Methoden des NLP zu den effektivsten Modellen menschlicher Kommunikation und Veränderung und setzt eigene Standards im Rahmen professioneller Kommunikation.
In den unterschiedlichsten Berufen sind Menschen mehr denn je auf einen klaren und erfolgreichen Austausch von Mitteilungen angewiesen, um eine lohnende Zusammenarbeit zu entwickeln. Der Werkzeugkasten NLP dient heute immer mehr Menschen und Unternehmern als Tool zur professionellen Kommunikation. NLP wird vielseitig eingesetzt und angewendet, u.a.:
•          in der Wirtschaft (im Bereich Führung und Management, im Vertrieb, in der Beratung und Schulung, im Personalwesen)

•           im Bereich der Pädagogik, im Training und in der Weiterbildung

•          in der Psychotherapie und Beratung,

•          im Coaching und in der Meditation

•          im Gesundheitswesen

•           bei der Persönlichkeitsentwicklung.